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Das Museum Sønderjylland ist ein Spezialmuseum für Naturgeschichte, Kulturgeschichte und Kunst. Das Museum besteht aus einer Anzahl größerer und kleinerer Museen, die geographisch gesehen über den gesamten Landes-teil Nordschleswig verteilt liegen. Die Museen behandeln in Ausstellungen und Aktivitäten verschiedene Themen. Im Landesteil Nordschleswig gibt es zusätzlich eine Reihe anderer Museen, mit denen das Museum Sønderjylland eng zusammenarbeitet. Diese Museen werden am Ende des Heftes vorgestellt.

Misthusum

På kanten

Fjorden

Nordschleswig hat seine ganz eigene Geschichte.
Dies wird schon am Ende des Altertums sichtbar, wo das Gebiet zusammen mit dem heutigen deutschen Landesteil Schleswig eine kulturelle Einheit bildete, die Sønderjylland oder (ab dem 14. Jh.) Slesvig /Schleswig genannt wurde.

Schon früh erscheint die Eider als Sønderjyllands südliche Grenze und am Ende des 7. Jhs. wurde ein Grenzwall gegen den Süden – das Danewerk errichtet. Im 12. Jh. ist die Königsau die nördliche Grenze des Gebiets. Sønderjylland wird als "südlich der Au" beschrieben. Im frühen Mittelalter richtete der dänische König eine Grenzwacht – oft durch einen seiner Söhne - in dem Gebiet ein. Dies war eine Notwendigkeit, denn während der gesamten Geschichte ist Sønderjylland die Brücke nach Skandinavien gewesen und war dadurch ein Gebiet, das häufig Angriffen von Süden ausgesetzt war.

Ab etwa 1200 wurde das Grenzgebiet Sønderjylland zum Herzogtum Schleswig. Obwohl das Herzogtum ein Lehen der dänischen Krone war, erstrebten die Herzöge die Unabhängigkeit. Im Laufe des Mittelalters wurde die Bindung an die deutsche Grafschaft Holstein stetig enger.

Ab 1460 (Vertrag von Ripen) wurde der dänische König zwar Herzog von beiden Landesteilen, aber die Verbindung zwischen Schleswig und Holstein war eng, selbst wenn die zwei Herzogtümer einige Jahrhunderte hindurch zwischen mehreren Herzögen aufgeteilt waren. Das gesamte Gebiet – unter der Bezeichnung "die Herzogtümer" - war bis ins 19. Jh. einer der bedeutendsten Teile des dänischen Gesamtstaats.

Ab etwa 1830 begann die Frage der nationalen Zugehörigkeit eine immer größere Rolle zu spielen und die Frage, wieweit Schleswig und Holstein selbständig werden, entweder zu Dänemark oder zu Deutschland gehören sollten, bekam eine immer größere Bedeutung. Alles kulminierte in den schleswigschen Kriegen von 1848-50 und 1864. 1867 annektierte Preußen Schleswig, das dadurch zusammen mit Holstein nach 1871 Teil des deutschen Kaiserreiches wurde. 1920 wurde das ehemalige Herzogtum Schleswig aufgrund einer Volksabstimmung an der heutigen Grenze getrennt.

Sønderjylland oder Nordschleswig wurde zum ersten Mal seit der Zeit von vor 1200 Teil des Königreichs Dänemark; Südschleswig oder der Landesteil Schleswig wurde Teil Deutschlands. In beiden Gebieten leben noch immer nationale Minderheiten: eine dänische südlich der heutigen Grenze und eine deutsche nördlich der Grenze. Darüber hinaus gibt es eine friesische Minderheit an der Westküste Südschleswigs.

Wegen der Öffnungszeiten, der Eintrittspreise und der Mailadressen verweisen wir auf die Homepage des Museums www.museum-sonderjylland.dk. Weiterhin finden Sie hier auch Informationen über Sonderausstellungen und andere Veranstaltungen.

Kort over afdelingerne













 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




In Nordschleswig wechselt die Landschaft von den weiten Marschebenen im Westen über die Heideflächen mit den Geestinseln in der Landesmitte hin zu den Höhenzügen und den tiefen Förden im Osten. Im Guten wie im Bösen bildete diese Landschaft für Jahrtausende den äußeren Rahmen für das Leben der Menschen.



 
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Museum Sønderjylland

 


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